Nach
dem Frühstück ging es durch das Krossá-Tal zurück zur Ringstrasse, vorbei am 178 m hohen Inselberg Stóra Dímon. Die Südküste war vor ca. 9000 Jahren
einmal eine Steilküste, die jetzt verlandet ist. Übrig blieb diese ehemalige Insel, die jetzt als Inselberg aus der Schwemmlandebene ragt. Geprägt wird
die Gegend von unzähligen Wasserfällen, die sich über das ehemalige Kliff stürzen. Unser erster Stopp heute war am Seljalandsfoss, einem über 60 m hohen
Wasserfall, durch den man hintenherum durchgehen kann.
Tolles Erlebnis, allerdings nicht ganz trocken.
Der nächste Wasserfall kommt bestimmt: Skógafoss. Imposant wirkt auf dem Foto der Größenunterschied zu den Menschen. Der Skógafoss stürzt hier, wie der Seljalandsfoss, 60 m über die Kante der Steilküste in die Tiefe. "skógur" bedeutet übrigens Wald. Die Gegend muss wohl in früheren Zeiten bewaldet gewesen sein.
Die einfachste Form waren Torfhäuser, die zwar hier sehr romantisch aussehen, aber wohl eher feucht und ungemütlich waren, besonders im langen Winter. In den engen kleinen Räumen hat man es sich gemütlich eingerichtet, die Schlafkammer befand sich meist unter dem Dach. Die nächst bessere Form waren Holzhäuser, ebenso beengt und klein, aber wohl nicht so feucht.
Auf dem Foto zu sehen links Schmiede und Scheune, rechts das Wohnhaus mit einem direkten Durchgang von der Küche zum in der Mitte Dem Freilichtmuseum angeschlossen eine Ausstellung von Arbeitsgerät zur Fischerei, Pferdezucht und Schafzucht. Gebrauchsgegenstände aus dem täglichen Leben sowie Schnitzereien und alte Bücher kann man hier ebenso bestaunen.
Das weichere Gestein der Steilküste wurde im Lauf der Zeit fortgespült und hinterließ einen
sogenannten "Brandungsberg" aus Nach einem nicht so anstrengenden Tag kamen wir in unserer Unterkunft für die zweite Nacht an: Reynisbrekka. Eigentlich ein Privathaus, umfunktioniert zu einer Jugendherberge und östlich von Vík gelegen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang im Nieselregen folgte eine geruhsame Nacht.
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